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Motivation zum Sport

Motivation zum Sport – Wie kann ich mich motivieren?

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Motivation zum Sport – Hast du dich schon einmal gefragt, warum Videospiele so süchtig machen? Videospiele schaffen es auf einzigartige Weise, uns in ihren Bann zu ziehen.

Sie treffen genau den richtigen Punkt, um eine spannende Herausforderung darzustellen, die uns fesselt. Und gleichzeitig sind die sie nicht langweilig oder überfordern uns. Durch das konstante Meistern von Herausforderungen schüttet unser Belohnungssystem ständig Dopamin aus und – BÄM – wir sind süchtig danach.

Wenn wir es schaffen, eine ähnliche Situation im Sport zu schaffen, brauchen wir uns über Motivation keine Gedanken zu machen.

Um in diesen Zustand zu gelangen sind verschiedene Punkte wichtig:

  • Was ist mein Motiv?

  • Wie schaffe ich mir ein Umfeld, indem Motivation zum Sport florieren kann?

  • Wie kann ich die Motivation zum Sport fördern?

Darum soll es in diesem Artikel gehen. Zusätzlich erhältst du am Ende 13-SOS-Notfall-Tipps für mehr Motivation (für den Fall, dass alle Stricke reißen).

Dieser Artikel ist Teil einer Blogparade zum Thema "Motivation zum Sport". Mehr zu dem Thema erfährst du hier.

Kenne dein Motiv für mehr Motivation zum Sport

Motivation kommt von Motiv – Duh. Motiv kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Antrieb. Wenn du deinen Antrieb kennst, wird es dir deutlich leichter fallen, einen Sport zu finden, bei dem du ohne Probleme am Ball bleibst.

Denn Motive sind stabile Persönlichkeitsmerkmale, die sich über die Zeit kaum ändern.

Klar, die meisten Menschen wollen in irgend einer Form, nackt gut aussehen, indem sie Muskeln aufbauen und Fett verbrennen oder sich wieder schmerzfrei bewegen zu können.

Nenn mich Erbsenzähler. Aber das sind eher Ziele als Motive.

Als ein Motiv bezeichnet man Persönlichkeitsmerkmale, die Einfluss darauf haben, wie sich ein Sportler in einer konkreten Situation verhält. Oder anders formuliert: Gehst du tatsächlich zum Sport oder isst du die Tüte Chips allein auf?

Motive im Sport können zum Beispiel sein:

  • Lust an Bewegung, Sport macht Spaß,

  • Sport macht gesund,

  • Leistungslust – ich will mit Sport etwas Bestimmtes erreichen,

  • Lust am Spiel z.B. Fußball,

  • Lust auf soziale Kontakte / Freunde treffen.

Kennst du dein Motiv, wird deine Motivation zum Sport größer sein. Denn dann kannst du einfach einen Sport wählen, der deinem Naturell entspricht.

  • Spielst du gerne? Dann ist eine Teamsportart genau richtig,

  • Willst du in allem der Beste sein? Wettkampfsport könnte etwas für dich sein,

  • Du willst dich gesund halten? Yoga, Kraftsport und Mobility Training sind für dich geeignet,

  • Du bewegst dich einfach gern? Die Abwechslung macht es: Bouldern, laufen, Gewichte heben etc.

  • Du willst nur Freunde treffen? Gruppenkurse wie die von CityBootCamp könnten etwas für dich sein.

Kaum zwei Menschen sind gleich. Wenn du weißt, welches Motiv dir entspricht, bleibst du fast von allein dran.

Schaffe dir ein Umfeld, in der Motivation zum Sport florieren kann

Motivation zum Sport kann ganz leicht werden. Wenn das Umfeld und die Grundvoraussetzungen passen, brauchst du dir über Motivation keine Gedanken mehr machen.

Dann willst du von ganz allein am Ball bleiben und dein Ziel erreichen.

Let's do it

Wenn du dich dagegen permanent selbst in den Hintern treten musst, wirst du wahrscheinlich scheitern. Denn Willenskraft ist endlich und der Tank irgendwann leer.

Damit alle Ampeln auf grün stehen und du Vollgas geben kannst, darfst du diese 5 Punkt berücksichtigen:

1. Ein klares Ziel

Hast du ein klares Bild von dem, was du erreichen möchtest? Willst du abnehmen, Muskeln aufbauen, stärker werden oder dich schmerzfrei bewegen können?

Hast du ein klares Ziel vor Augen, gibt es dafür auch einen Fahrplan. Und dann weißt du, welche Schritte zu konkret unternehmen kannst.

Das Schöne ist, dass vor dir schon einmal jemand diesen Weg gegangen ist. Dadurch kannst du dessen Fehler vermeiden und schnurstracks zum Erfolg durchrasen.

Hier erhältst du einen Fahrplan für eine attraktivere Körperhaltung.

Dadurch werden Erfolge schnell sichtbar und die Motivation zum Sport bleibt von allein auf dem Höchststand.

2. Ein konkreter Zeitrahmen

Bis wann willst du dein Ziel erreicht haben? „Ja“ zu einem Ziel zu sagen, bedeutet auch, „nein“ zu anderen Dingen zu sagen. You can't have it all.

Einen konkreten (und realistischen) Zeitrahmen zu setzen, hilft dir dabei. Wenn du in 90 Tagen zur Hochzeit super in Anzug oder Kleid aussehen willst, ist es eine gute Idee, die Diät einzuhalten.

Im Gegensatz dazu macht es ohne festen Anreiz keinen großen Unterschied, ob du heute oder morgen anfängst. Das Ende verschiebt sich einfach weiter in die Zukunft... immer wieder und wieder.

Mein Tipp ist daher, dir einen konkreten Zeitrahmen zu schaffen und dir einen fixen Anreiz zu schaffen:

  • Nimm an einem Lauf Teil,

  • Vereinbare ein Fotoshooting,

  • Kauf dir schon jetzt eine Hose, die eine Nummer zu klein ist.

Der Sommer wartet nicht 🙂

3. Schaffe dir Gewohnheiten, die dich dabei unterstützen

Gewohnheiten sind das täglich Brot für sportlichen Erfolg.

Alle Jahre wieder stürmen zum Anfang des Jahres Menschenmasse in die Fitnessstudios rund um die Welt. Sie sagen sich: „Jetzt aber!“ Und hören nach 3-4 Wochen erfolgreich wieder auf. Warum?

Weil Willenskraft endlich ist und sie zu viel auf einmal wollen. Ernährung ändern, 4x Training pro Woche, kein Alkohol, mehr Wasser trinken, früher Aufstehen, Schlaf optimieren und so weiter und so fort.

Diese Herkulesaufgabe bewältigen nur die wenigsten.

Mein Tipp: Ändere nur eine Sache. Ich fange mit meinen Klienten zum Beispiel immer als Erstes damit an, ihnen morgens ein Glas Wasser mit einem Schuss Limettensaft und einer Prise Himalayasalz zu empfehlen. Mehr nicht.

Das schafft jeder. Und viele sind von den Vorteilen begeistert. Dann wollen sie den nächsten Tipp. Und dann ändern sie NUR ihr Frühstück. Mehr nicht.

So ändern wir nach und nach Gewohnheiten, bis sie über ihr Änderung verblüfft sind und erstaunt Feedback geben, wie einfach das war.

Das Leben ist eben kein Sprint sondern ein Marathon. Veränderung darf übrigen Spaß machen 🙂

4. Erschaffe einen Flow-Zustand

Der unaussprechliche und geniale Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi definierte den Begriff „Flow“.

Wahrscheinlich kennst du diesen Zustand, wenn du völlig gedankenversunken drei Stunden deinem Hobby nachgegangen bist und nicht merkst, wie die Zeit vergangen ist. Das ist Flow.

Flow erreichst du dann, wenn dein Leben ein Videospiel wird. Du wirst weder über- noch unterfordert. Die Herausforderungen sind genau richtig.

Es ist eine gute Idee, dein Trainings- und Ernährungsprogramm darauf abzustimmen. Ein guter Trainer kann dir dabei helfen, ein Ziel zu finden, dass dich freudig erregt und vielleicht momentan unerreichbar scheint.

Aber er kann dir mit seinem Wissen genau die richtigen Übungen geben, die für dein Niveau geeignet sind und dich deinem Ziel näherbringen. Die Motivation zum Sport bleibt so erhalten und du hast das Gefühl voranzukommen.

Bonustipp: Mache den Erfolg sichtbar. Schreibe also auf, wie du vorankommst.

5. Achte auf dein soziales Umfeld

Wir sind der Durschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen. Unterstützen dich die Menschen dabei, deine Ziele zu erreichen oder bremsen sie dich aus?

Du darfst dir dein Umfeld so wählen, dass du deine Ziele mühelos erreichst.

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In meinem Buch POSTURE ist enthalten:

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Wie kann ich mich motivieren?

Wenn du dir ein Umfeld geschaffen hast, indem Motivation zum Sport normal geworden ist, solltest du schon eine gehörigen Antrieb haben, um dein Ziel erreichen zu können.

Dennoch kommt es hin und wieder vor, dass die Motivation zum Sport im Keller ist. Dann ist es hilfreich, einen Werkzeugkoffer zu haben, indem verschiedene Tools enthalten sind für einen Motivationsboost.

Nachfolgend erhältst du 13 Booster für mehr Motivation zum Sport.

1. Denk an dein "Warum"

Erinnere dich, warum du das Ganze machst. Was hat dich damals starten lassen? Insbesondere in Momenten, in denen es kein Spaß macht, ist das hilfreich.

Für mich ist das Kochen. Ich mag es nicht. Ich erinnere mich dann häufig daran, warum ich es mache. Hinterher fühle ich mich immer besser, weil ich drangeblieben bin.

2. Get in the motion

Get in the motion. Komm in Bewegung. Für nur fünf Minuten. Dieser Tipp hat mir schon sehr oft geholfen.

Wenn ich absolut keine Lust habe und die Überwindung noch so groß ist: Fünf Minuten gehen immer. Fünf Minuten tun nicht weh.

Manchmal bleibt es dann bei fünf Minuten und ich freue mich einfach darüber, mich überwunden zu haben.

Aber mehr als manchmal passiert es, dass ich beim Machen inspiriert werde und die Motivation kommt. Sei es beim Sport, beim Schreiben, beim Lernen. Fünf Minuten gehen immer.

3. So tun als ob

Und wenn du keine Motivation hast, stelle dir einfach vor, du hättest sie. Wie würde deine Körperhaltung aussehen? Welche Energie würdest du ausstrahlen? Was würdest du zu dir selbst sagen?

Lustigerweise funktioniert auch das wunderbar.

4. Was ist der nächste Schritt?

Oftmals sehen wir nur den langen Weg, der noch vor uns liegt und die Anstrengung, die uns erwartet. Das lähmt.

Fokussiere dich stattdessen auf den nächsten Schritt. Ein Workout, eine Mahlzeit, eine Sache, die dich heute deinem Ziel ein kleines Stück näher bringt.

Wenn du das 365 Tagen lang jeden Tag machst, kommst du verdammt weit.

5. Was hält dich davon ab?

Manchmal ist es nur ein unkonkretes Gefühl, dass dich davon abhält, loszulegen. Finde heraus, was dahinter steckt: Manchmal steckt dahinter nur Müdigkeit, Ärger oder Angst. Manchmal ist es eine unerledigte Aufgabe, die dich davon abhält.

Finde es heraus, löse das Problem und lege los.

6. Was ist der sekundäre Nutzen, nicht anzufangen?

Manchmal wollen wir etwas unbedingt. Und tun es doch nicht. Manchmal überwiegt der sekundäre Nutzen, wenn du nicht anfängst.

Vielleicht ziehst du in drei Monaten mehr Aufmerksamkeit auf dich, dein Partner würde das nicht gefallen und du möchtest ihm die Eifersucht ersparen.

Es kann viele sekundäre Nutzenfaktoren geben. Es ist gut, diese auf dem Schirm zu haben, um damit umgehen zu können.

7. Hol dir einen Partner

Ein Trainingspartner tritt dir in den Hintern, wenn du keine Motivation zum Sport hast. Hole dir jemanden mit an Bord, der dich unterstützt. Eine soziale Verpflichtung hilft dabei dranzubleiben.

8. Eat that frog

Eat that frog ist ein Buch von Brian Tracy. Der Motivations-Guru beschreibt, warum es Sinn macht, seinen „Frosch“ morgens zu essen.

Morgens haben wir die meiste Energie. Wenn du direkt nach dem Aufstehen die größte Herausforderung geschafft hast, wird der restliche Tag zum Kinderspiel.

9. Lies Bücher

Bücher bringen dich auf neue Ideen. Bücher können dich motivieren. In Büchern beschreiben Menschen, wie sie mit ähnlichen Situationen umgegangen sind.

Dadurch erhältst du Anreize und schaffst es schneller Lösungen zu finden.

10. Motivierende Musik

Musik hat einen fundamentalen Einfluss auf unsere Stimmung. Sie kann die Stimmung aber auch kaputt machen. Mit der richtigen Musik kannst du dich in eine Hochstimmung versetzen, mit der du von ganz alleine Lust auf Sport bekommst.

Finde heraus, welche Musik dich motiviert und höre sie vor dem Training.

11. Was erwartest du vom Training?

Hast du realistische Erwartungen? In einer Woche 5 kg abzunehmen, ist unrealistisch. Und doch erwarten manche Menschen genau solche Resultate und sind frustriert, wenn sie es nicht erreichen.

Manchmal treten auch nach längerer Zeit keine Erfolge ein. Das ist aber noch kein Misserfolg. Es zeigt lediglich, was bei dir NICHT funktioniert.

Dann ist es eine gute Idee, die Vorgehensweise zu ändern, bis das gewünschte Ergebnis eintritt.

12. Was ist dein Mantra?

Menschen ticken unterschiedlich. Manche werden motiviert, wenn sie hören „Das schaffst du eh nicht!“ und denken dann „Jetzt erst recht!

Andere sind eher motiviert, wenn sie hören „Kommt, das schaffst du. Los jetzt!

Finde heraus, was für dich funktioniert und wiederhole es.

Mein Mantra ist: Von nichts kommt nichts.

13. Zelebriere deinen Erfolg

Mache deine Erfolge sichtbar. Schreibe sie auf. Und jedes Mal, wenn du wieder erfolgreich bist, zelebriere jeden kleinen und großen Erfolg.

Sei es ein geschafftes Training, 5 kg mehr bei den Kniebeugen oder endlich wieder in die 36 zu passen.

Feiern macht Spaß. Und Erfolge feiern macht doppelt so viel Spaß. Bonus: Erfolg haben macht süchtig.

Und an schlechten Tagen hilft dir ein Blick in dein Trainingstagebuch, um zu sehen, wie weit du schon gekommen bist.

Das sind 13 hilfreiche Tipps, die mir schon oft aus der Patsche geholfen haben. Und dennoch. Manchmal ist Selbstdiszipin schwer.

Mein Freund Andreas Hofmann ist Experte in Sachen Selbstdisziplin. Auf seiner Website findest du viele wertvolle Tipps für mehr Selbstdisziplin im Alltag. Hier gelangst du zu seiner Seite.

Motivation zum Sport – Fazit

Das Leben ist ein Spiel. Wer das begreift, hat mehr Motivation zum Sport und anderen Dingen.

Alles, was du dazu benötigst, sind die richtigen Tools, um dir ein Umfeld zu schaffen, in dem Motivation quasi von selbst wächst.

Dennoch hat jeder mal einen schlechten Tag. Dann ist es eine gute Idee, auf verschiedene Tools zurückgreifen zu können, die dir sofort einen Motivationsschub geben können.

In diesem Artikel hast du 13 dieser Tools kennengelernt.

Frage an dich: Nutzt du diese Tools für mehr Motivation? Hast du noch andere Tools in deinen Repertoire? Wenn ja, welche sind das? Schreib es unten in die Kommentare!

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